Es waren die Hochschulen in den USA, die zuerst die Vorteile von Alumninetzwerken für Imagebildung, das Gewinnen neuer Studenten, das Fundraising und den Wissenstransfer erkannten.
Unternehmen hingegen legen bisher nur wenig Wert auf die effektive Gestaltung von „Exit-Prozessen“. Doch das wird sich mit zunehmendem Fachkräftemangel sicher ändern. Denn betrachtet man eine Studie von McKinsey, so wird es im Jahr 2020 an 6,1 Millionen Arbeitskräften fehlen, davon 1,2 Millionen Akademiker. Und bereits jetzt gefährdet der Fachkräftemangel die Wettbewerbsfähigkeit einiger Unternehmen. Der Wettbewerb um die besten Köpfe wird demzufolge immer stärker.
Auch Unternehmen mit einer geringen Fluktuationsrate müssen sich Gedanken darüber machen, dass ihre festen Mitarbeiter irgendwann in Rente gehen. Was passiert dann, wenn mit den Mitarbeitern auch ihre Erfahrungen und ihr Wissen in Rente gehen? Und wo sollen neue Mitarbeiter her kommen?
Das Alumninetzwerk: Eine große Chance für Unternehmen
Mit einem professionell und systematisch gepflegten Alumninetzwerk, profitieren Unternehmen dauerhaft von Kontakten und dem Wissen der Ehemaligen: Sei es die intensive Beziehungspflege zu ehemaligen Fach- und Führungskräfte oder auch ausgesuchten Praktikanten und Werksstudenten. Aber auch Pensionäre/Rentner bringen sich häufig noch gerne ein. Nur wer rechtzeitig diese Chance erkennt, wird sich in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt behaupten können.
Für ein Alumninetzwerk bietet sich eine soziale, internetbasierte Plattform an, die als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Alumni fungiert. Mit Hilfe der virtuellen Vernetzung wird der Austausch gefördert. Das Unternehmen hat jederzeit die Möglichkeit, mit seinen Ehemaligen gezielt zu kommunizieren, und Informationen können auf schnelle und einfache Weise bereitgestellt werden. Zudem können spezielle Module, wie ein Wiki dazu beitragen, dass unternehmensinternes Wissen gespeichert und vermehrt wird. Neue Mitarbeiter profitieren von den Erfahrungen ehemaliger Mitarbeiter, was die Einarbeitung maßgeblich erleichtert.
Der Wunsch ist da! Eine Mitarbeiter-Community lohnt sich!
Laut der Studie „Bewerbungspraxis 2010“ haben das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und Monster ermittelt, dass mehr als 90 Prozent aller Befragten mit dem ehemaligen Arbeitgeber und seinen Mitarbeitern weiterhin in Kontakt zu bleiben. 44 Prozent der Befragten möchten in ein Alumninetzwerk eines Unternehmens aufgenommen werden. Also nichts wie los und in diese Win-win-Situation einsteigen.
Zum Beispiel mit der Community Software SOCIATO der Lyncker & Theis GmbH. Sie bietet alle nützlichen Tools für eine kreative und übersichtliche Vernetzung von aktuellen, ehemaligen und potentiellen Mitarbeitern sowie ihrem wertvollen Wissen.
Den vollständigen Artikel „Nach dem Abschied eng verbunden“ können Sie hier herunterladen: WeMe Personalmagazin








