Enterprise 2.0 – guter Start für die Markteinführung

12.04.2011 von Silke Kommentare: 1

Ein neues Produkt stellt Unternehmen vor eine Reihe großer Herausforderungen. Vertrieb, Service, Partner und Zielgruppen müssen auf unterschiedlichen Kommunikationswegen schnellstmöglich informiert werden.

Enterprise 2.0 kann maßgeblich zur erfolgreichen Markteinführung neuer Produkte beitragen, da es die Zusammenarbeit erleichtert und Synergien in den Unternehmensfunktionen schafft. Zu diesem Thema schreibt Achim Lummer in seinem Produktmanager-Blog:

Ein primär intern genutzter Blog lässt alle Kollegen die Produktentstehung hautnah miterleben. Sie sehen Fortschritte, Schwierigkeiten und die Entwicklung von Lösungsansätzen. Da die Kommunikation für das Unternehmen jederzeit leicht wieder auffindbar ist, können beim Auftreten erneuter ähnlicher Probleme schneller Möglichkeiten zu ihrer Beseitigung gefunden werden.

Mit Hilfe eines Wiki werden Informationen im Unternehmen gebündelt und geteilt. Das Wissen steht jedem Mitarbeiter, der zur entsprechenden Benutzerrolle gehört, zur Verfügung. Dies sorgt für eine effektive Beschleunigung des Markteinführungsprozesses und eine Verringerung der Kosten.

Der Microblog ist auf Grund seiner Geschwindigkeit und strukturierten Informationsspeicherung jeder Email-Kommunikation überlegen. Für alle Beteiligten gibt es nur diesen einen Kommunikationsfluss. Fragen und Antworten werden unmittelbar sichtbar und zeitintensive E-Mail-Verteiler somit überflüssig.

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Enterprise 2.0 ist nur etwas für junge Mitarbeiter – von wegen!

05.04.2011 von Silke Kommentare: 1

Die TNS Emnid – Befragung von etwa 1.000 Mitarbeitern und Führungskräften aus Verwaltung, Marketing, Vertrieb sowie Personal-, IT- und Entwicklungsabteilungen zeigt, dass die Generation 50plus deutlich unterschätzt wird. Denn 79 Prozent dieser Altersgruppe befürworten Innovationen und setzen neue Tools und Techniken ein. 76 Prozent der nach 1980 Geborenen geben an, dass sie sehr sicher mit Audio-, Video- sowie Webkonferenzen inkl. Chatfunktion umgehen, bei den über 50-Jährigen sind es 74 Prozent.

Besonders interessant ist die Frage nach der Affinität zu modernen Technologien und Social Media. Rund ein Drittel (34 Prozent) der unter Dreißigjährigen nutzen Plattformen für Kommunikation und Wissensaustausch. Anders als vielfach angenommen, sieht es bei der Generation 50plus mit 33 Prozent nicht viel anders aus. Unterschiede sind vielmehr zwischen verschiedenen Abteilungen festzustellen. Im Bereich des Personalwesens findet Social Media mit 42 Prozent den größten Zuspruch, in der Verwaltung sind es hingegen nur 18 Prozent.

Das Fazit der Studie ist ein deutliches Signal an den Arbeitsmarkt, denn viele Mitarbeiter klagen über mangelnde Aufklärung. Der Übergang vom klassischen Intranet zu Enterprise 2.0 ist in vollem Gange und in den neuen Technologien steckt großes Potential für Unternehmen. Doch der geförderte Kommunikationsfluss und Wissensaustausch fordert auch Anleitung, Motivation, Schulungen und Training.

Quelle: Computacenter

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